Lokales Engagement für mehr Schulabschlüsse

Mit dem “heimspiel” verfolgen die Projektpartner das Ziel, eine langfristige, erfolgreiche Bildungslandschaft in zwei als sozial benachteiligt eingestuften Quartieren Hamburgs aufzubauen. Das auf 10 Jahre angelegte Vorhaben ist ein Gemeinschaftsprojekt der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und der Joachim Herz Stiftung. In einem mehrstufigen Verfahren wurden die Quartiere Hohenhorst im Bezirk Wandsbek sowie Neuwiedenthal im Bezirk Harburg als Standorte für “heimspiel” ausgewählt.

In diesen beiden, überschau- und erlaufbaren Gebieten wird zum einen ein Netzwerk mit all denen aufgebaut bzw. gestärkt, die sich mit formaler, non-formaler und informeller Bildung befassen. Der Begriff Bildung umfasst hier also auch frühkindliche Bildung und außerschulische Lernorte wie Bauspielplatz, Sportverein, Jugendgruppe, Bücherhalle u.v.m. Zum zweiten beabsichtigt “heimspiel”, die Angebote für Bildung und Teilhabe besser als bisher aufeinander abzustimmen um eine Versäulung und Verinselung der Angebote zu vermeiden. Und drittens sollen Schule und Lebenswelt stärker miteinander verbunden werden. Hier geht es langfristig darum, die Kluft zwischen der Lebenswelt und den Interessen der Lernenden sowie dem Stoff, den die Schule vorgibt, zu verringern.

Gemäß dem Titel wird es darum gehen, das Team der Akteure zu einem erfolgreichen Zusammenspiel zu ermutigen: zur Optimierung der Passgenauigkeit seiner Angebote und zur Anschlussfähigkeit seiner verschiedenen “Spielerpositionen”. Die beteiligten Stiftungen wollen dabei die Trainingsbedingungen verbessern – solange das Team, die Spieler, dies wünschen und zulassen. In dieser Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein gelungenes Spiel liegt letztlich der Wert der Vernetzung der Akteure.

 

 Headerfoto: © Joachim Herz Stiftung, Fotograf: Andreas Klingberg

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