AUSSCHREIBUNG 2016

Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. vergibt dieses Jahr wieder Voll- und Teilstipendien für den Schulbauernhof Wilsede. Auf dem Schulbauernhof erhalten Hamburger Schulklassen aus dem 3. bis 6. Schuljahr die Möglichkeit, eine Woche den Naturschutzpark Lüneburger Heide und die Arbeit auf einem Bauernhof zu erleben.

Auf diese Weise werden praktische Erfahrungen in den Bereichen Landwirtschaft, Landschaftspflege und Hauswirtschaft gesammelt. Ziel der Gruppenstipendien ist es, den Zusammenhalt unter den Schülern zu stärken, sowie Interesse und Spaß an der Natur und speziell an der Lüneburger Heide zu wecken.
Die Stiftung finanziert den Aufenthalt auf dem Schulbauernhof, wobei Fahrtkosten und ein Eigenanteil von 7,50 Euro pro Tag und Teilnehmer selbst zu übernehmen sind. Für diese Kosten ist eine Unterstützung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket möglich.

Bewerbungen werden in der Zeit vom 15. Januar bis zum 30. März 2016 angenommen

Auf dem Schulbauernhof Wilsede erhalten Hamburger Schulklassen aus dem 3. bis 6. Schuljahr die Möglichkeit, eine Woche den Naturschutzpark Lüneburger Heide und die Arbeit auf einem Bauernhof zu erleben und praktische Erfahrungen in den Bereichen Landwirtschaft, Landschaftspflege und Hauswirtschaft zu sammeln. Ziel dabei ist es, ein fertiges Produkt bzw. einen positiven Arbeitsabschluss zu erreichen. Zur Zeit werden jährlich drei Stipendien für Gruppenaufenthalte vergeben. Das Gesamtprogramm in Wilsede ist so angelegt, dass es durch eine Mischung aus Kleingruppenarbeit und gemeinsamen Aktionen den sozialen Zusammenhalt in der Klasse stärken und Interesse und Spaß an der Natur und speziell an der Kulturlandschaft Lüneburger Heide wecken kann. Wichtigstes Element des Programms ist die Arbeit in angeleiteten Kleingruppen, in denen jeweils 5 bis 6 Kinder praktische Erfahrungen in den Bereichen Landwirtschaft, Landschaftspflege und Hauswirtschaft sammeln können. Die Arbeitseinheiten werden von Praktikern der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide betreut und ergänzen den Schulunterricht um den Aspekt der „Handarbeit“. In den Arbeitseinheiten wird jeweils eine inhaltlich abgeschlossene praktische Arbeit selbständig von den Schülerinnen und Schülern umgesetzt. Auf dem Acker erfolgt die Mitarbeit bei der Bestellung, Pflege und Ernte von Kulturen, die möglichst auch direkt auf den eigenen Tisch kommen. Es wird gedroschen z.B. aus Getreidegarben von Hand Getreide, das dann gemahlen, verbacken und gleich gegessen wird. Die Arbeitsgruppen bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in weitgehend unbekannte, praktische Arbeitsabläufe herein zu schnuppern und mit eigener Kraft Produkte zu erzeugen, die sonst oft im Supermarkt als Fertigprodukt gekauft werden. Der Umgang mit Tieren, insbesondere Pferden, kann das Einfühlungsvermögen ansprechen und auch die Kinder „aus der Reserve“ locken, die sich sonst in fremder Umgebung schwer tun. 

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