Übersetzerresidenzen 2015

Dr. Yan Zhang

Yan Zhang wurde 1973 in Shandong, China geboren. Sie studierte Germanistik in Xi’an und Peking. Unterbrochen wurde ihr Studium durch eine einjährige sprachliche Ausbildung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 1998-1999. Nach ihrem Magister 2004 nahm Zhang 2005 ihr Promotionsstudium in der Fachrichtung Österreichische Literatur  an der Universität Peking auf und schloss dieses 2008 erfolgreich ab. Seit 2008 ist sie Lehrbeauftragte an der Renmin Universität in Beijing. Außerdem geht Zhang intensiv ihrer Dolmetschertätigkeit, insbesondere für Wirtschaftsdelegationen in China und Deutschland nach. Zu ihren Auftraggebern gehören unteranderem die Landesregierung Nordrhein-Westfalen, das Goethe Institut und  das chinesische Bildungsministerium. Zhang übersetzt sowohl Sachliteratur, als auch Prosa, wie zum Beispiel 2012 Peter Handkes Roman Der Hausierer. Sie übersetzt sowohl vom Deutschen ins Chinesische, als auch umgekehrt. Des Weiteren publizierte Zhang in den vergangenen Jahren zahlreiche literaturwissenschaftliche Aufsätze, unteranderem über Ingeborg Bachmanns Geschäft mit Träumen oder das Chinabild in Kafkas Beim Bau der Chinesischen Mauer. Auf dem Gut Siggen wird Yan Zhang im Zeitraum vom 8. Juni bis zum 10. Juli 2015 Die Künste des Kinos von Martin Seel übersetzen. Seel ist Professor für Philosophie an der  Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

 

Tina Štrancar

Tina Štrancar wurde 1985 in Ljubljana, Slowenien geboren. Sie studierte ab 2003 Germanistik an der Universität Ljubljana sowie an der Universität Bremen und schloss ihr Studium 2009 mit der Diplomarbeit „Daniel Kehlmanns Romane Ich und Kaminski und Die Vermessung der Welt als metabiografische Romane“ ab. Ihre Arbeit wurde an der Universität Ljubljana mit dem France-Prešeren-Preis ausgezeichnet. Anschließend nahm Štrancar 2010 ihr Promotionsstudium der Literaturwissenschaften an ihrer Heimatuniversität in Ljubljana auf. Mit zahlreichen Stipendien, unteranderem des DAAD, verbringt die Übersetzerin immer wieder Forschungsaufenthalte in Deutschland, vorrangig an der Freien Universität Berlin. In ihrer Heimat Slowenien engagiert sich Štrancar als Journalistin für unterschiedliche Medien und organisiert immer wieder Veranstaltungen, Konferenzen und Festivals in der dortigen Literaturszene oder an der Universität. Seit 2010 ist sie Mitglied im Verband slowenischer Literaturübersetzer. Zu ihren bereits übersetzten Werken gehören Jenny Erpenbecks Roman Heimsuchung und Daniel Kehlmanns Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten. Ihre Übersetzung des Romans Heimsuchung wurde vom Verband Slowenischer Literaturübersetzer mit einem Stipendium für junge Nachwuchsübersetzer ausgezeichnet. Während ihres Aufenthaltes auf dem Gut Siggen in der Zeit vom 03. August bis zum 14. September 2015 wird  Štrancar an der Übersetzung Beate Teresa Hanikes ausgezeichnetem Jugendbuch Rotkäppchen muss weinen arbeiten, welches sich mit dem Thema sexuellen Missbrauchs an Kindern auseinandersetzt.

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