Übersetzerresidenzen 2016

Dr. Schyryngul Suchai

Schyryngul Suchai wurde 1974 in der Mongolei geboren. Sie studierte von 1991-1996 Germanistik und von 2000-2004 in der Aspirantur in Almaty, Kasachstan. 2002 erhielt sie ein DAAD-Stipendium der Georg-August-Universität Göttingen. Ihre Promotion über das Thema „Lautmalende (onomatopoetische) Wörter im Deutschen und Kasachischen“ erlangte sie 2010 an der kasachischen Universität für internationale Beziehungen und Weltsprachen. Schyryngul Suchai arbeitete als Journalistin für die „Deutsche Allgemeine Zeitung“ in Almaty und war von 1996-2004 Deutschlehrerin an der Kasachischen Weltsprachenuniversität. Seit 2004 ist sie Sachbearbeiterin am Goethe-Institut Kasachstan. Ihre ersten Übersetzungserfahrungen sammelte sie bei einem literarischen Projekt des Goethe-Instituts, in dessen Rahmen deutsche und kasachische Gedichte in die jeweils andere Sprache übersetzt wurden. Zu ihren bereits übersetzten Werken gehören unter anderem „Ein Hund namens Money“ von Bodo Schäfer und das Lesebuch „Grundlagen der sozialen Demokratie“. Sie ist aktiv beteiligt an der Übersetzung von Kinder- und Jugendliteratur. Für die Zeitschrift „Bala Bi“ übersetzte sie Erzählungen Manfred Mais, die Märchen der Gebrüder Grimm und das Jugendbuch „Nirgendwohin. Irgendwohin“ von Anja Tuckermann. Ihr besonderes Anliegen ist es, kasachischen Lesern die deutsche Literatur näherzubringen und kulturelle Brücken zu schlagen, da dies bisher, aufgrund der politischen Situation, nur in einem sehr begrenzten Umfang geschah. Während ihres Aufenthaltes auf dem Gut Siggen (vom 06.06. bis zum 20.07.2016) möchte sie sich mit der Übersetzung des Buchs von Gert Heidenreich „Die andere Heimat“ beschäftigen.

 

Ilknur Igan

Ilknur Igan wurde 1959 in Istanbul geboren und besuchte dort das österreichische St. Georgs-Kolleg. Sie studierte von 1977-1979 in Istanbul Grafikdesign an der Mimar Sinan Universität und von 1982-1984 Germanistik an der Universität Istanbul, zeitgleich arbeitete sie als Grafikerin und Redakteurin für diverse Verlagshäuser. 1985 zog sie nach Köln und begann an der dortigen Universität ein Germanistiksstudium. In dieser Zeit war Ilknur Igan bei der Deutschen Welle als Übersetzerin, Sprecherin und Dolmetscherin freiberuflich tätig. 1991 kehrte sie nach Istanbul zurück und arbeitet seither als freie Übersetzerin. Sie ist Mitglied im Berufsverband CEVBIR. 2008 erhielt sie ein Aufenthaltsstipendium der Fischer Stiftung im Literarischen Colloquium Berlin (LCB). Frau Igan übersetzte bereits für verschiedene Verlage ein breites Spektrum an Werken unter anderem von Anja Meulenbelt, Thomas Brezina, Arno Gruen, Stefan Zweig, Heinrich Böll und Franz Kafka. Während ihres Aufenthaltes auf dem Gut Siggen vom 25. Juli bis zum 1. September möchte sie sich mit der Übersetzung des Buchs von Jenny Erpenbeck „Gehen, ging, gegangen“ beschäftigen, welches auf Grund der aktuellen Flüchtlings-Thematik von großer Relevanz ist.

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