Ideen- und Handlungsschmiede zur zukunftsgerechten Landnutzung

Vor dem Hintergrund von Klima- und Biodiversitätskrise, Strukturwandel und veränderten gesellschaftlichen Erwartungen steigt der Veränderungsdruck auf die Agrar- und Ernährungssysteme. Klar ist: Ein Weiter-so-wie-bisher ist keine Option. Die Frage ist, wie der Wandel gestaltet werden kann. Mit der Ideen- und Handlungsschmiede zur zukunftsgerechten Landnutzung bietet die Toepfer Stiftung ein Austausch- und Vernetzungsformat für Akteure aus Landwirtschaft, Naturschutz, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Ausgehend von der Feststellung, dass die notwendige Transformation als gesellschaftliche Aufgabe zu verstehen ist, setzen sich die Teilnehmenden in einem fundierten und zugleich kreativen und spielerischen Prozess mit der Zukunft der Landwirtschaft auseinander. Den Auftakt bildet eine Zukunftswerkstatt im März 2020. Auch im Anschluss wird es weiterhin Raum für Austausch und Unterstützung für die Weiterentwicklung von entstandenen Ideen und Projekten geben.

Naturschutz und Landschaftspflege, Land- und Forstwirtschaft gehören traditionell in den Kernbereich der Aktivitäten der Toepfer Stiftung und wurden über Jahrzehnte überwiegend durch die Vergabe von Preisen und Stipendien gefördert. In den Jahren 2007 bis 2017 verlieh die Toepfer Stiftung den CULTURA-Preis für zukunftsgerechte Landnutzung, der sich interdisziplinär und mittelnd zwischen Wissenschaft und Praxis verstand. Aus dem Erbe dieses Preises möchte die Toepfer Stiftung ihre „grünen“ Aktivitäten mit dem neu konzipierten Programmbereich Zukunftsgerechte Landnutzung konzentrieren.

Mit der Neuausrichtung des Programmbereichs folgt die Stiftung dem Auftrag aus der Satzung, sie solle „sich möglichst pionierhaft und konzentriert zeitgerechten und zukunftsträchtigen Aufgaben widmen, sich entsprechende Aufgaben suchen und sich solche stellen“. Gleichzeitig knüpfen die Aktivitäten des Programmbereichs Zukunftsgerechte Landnutzung an Erfahrungen in anderen Programmbereichen an, in denen sich die Stiftung als Mittlerin und „Raumgeberin“ für Austausch und Dialog versteht.

 

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