Spring School: Den Boden bereiten – Wege in eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Die Bewerbungsfrist für die Spring School 2021 ist abgelaufen.

Die Landwirtschaft steht vor vielen Herausforderungen: Kostendruck, veränderte gesellschaftliche Erwartungen, Digitalisierung, Klimawandel und Tierwohlanforderungen. Der Veränderungsdruck steigt, viele Landwirtinnen und Landwirte sind verunsichert, welchen Weg sie einschlagen wollen.

  • Wie sehen Wege in eine zukunftsfähige Landwirtschaft aus?
  • Wie kann der Wandel gestaltet werden?
  • Und wie kann sich dies in der landwirtschaftlichen Ausbildung wiederfinden?

Gemeinsam mit jungen Menschen in der landwirtschaftlichen Ausbildung (Azubis, Fach- und MeisterschülerInnen, Studierende, kürzliche AbsolventInnen) sowie Lehrkräften und AusbilderInnen im landwirtschaftlichen Bereich widmen wir uns fünf Tage lang diesen Fragen.

Die Spring School findet vom 22. bis 27. Februar 2021 im Seminarzentrum der Alfred Toepfer Stiftung an der Ostsee, auf dem Gelände des landwirtschaftlichen Betriebs Gut Siggen, statt.

Programm

Das Programm setzt auf Lernen und Austausch von und mit ExpertInnen aus der landwirtschaftlichen Praxis, aus der Wissenschaft und in einer diversen Gruppe. Wir wollen uns mittels Vorträgen und Diskussionsrunden, in interaktiven Workshops, spielerischen Formaten, einer Exkursion und mit viel Raum für Austausch untereinander u.a. folgenden Fragestellungen widmen:

  • Welche Rolle spielt der Boden im globalen Kohlenstoffkreislauf und für die Resilienz des (Öko-)Systems?
  • Welches Potenzial hat die regenerative Landwirtschaft?
  • Was bedeutet die Digitalisierung von Wertschöpfungsketten?
  • Welche Zukunftsbilder gibt es für die Ausbildung?
  • Wie lässt sich die Biodiversität in der Agrarlandschaft erhalten?
  • Was ist eine Solidarische Landwirtschaft und welche alternativen Absatzwege gibt es?
  • Wie können Social Media und Co zu einer neuen Art der Kommunikation beitragen?
  • Wie können wir die Aushandlung zwischen verschiedenen Akteuren spielerisch erproben?
  • Wie sieht Agrarpolitik in der Praxis aus? Wie wird sie „gemacht“?

Geplante Beitragende: Aktive Landwirte, Wissenschaftlerinnen, Stimmen aus Bildung, Social-Media-Kommunikation, Journalismus, Politik u.v.m!

Mit (wird kontinuierlich aktualisiert): +++ Dierk Augustin +++ Dr. Barbara Grabkowsky +++ Sven Jantzen +++ Prof. Dr. Alexandra Klein +++ Mathias von Mirbach +++ Katharina Jakob +++ Bernd Voß +++ Prof. Dr. Georg Guggenberger +++ Jochen Hartmann +++ und natürlich Ihnen und euch!

Alle ausgewählten Teilnehmenden erhalten freie Unterkunft und Vollverpflegung im Seminarzentrum Gut Siggen.

Bewerbung

Interessierte konnten sich über ein Online-Formular auf dieser Seite sowie die Einreichung eines kurzen Videos bewerben, in dem die folgenden Fragen beantwortet werden:

  1. Was treibt mich als angehende/r Landwirt/Landwirtin bzw. als Lehrkraft an?
  2. Welche Chancen und Herausforderungen stellen sich der Landwirtschaft aus meiner Sicht in den nächsten Jahrzehnten?
  3. Was kann ich dazu beitragen, dass diese Herausforderungen gemeistert werden können?
  4. Was verspreche ich mir von der Teilnahme an der Spring School? Welche Fragen, Themen und Ideen möchte ich mit in die Spring School bringen?

Das Video kann einfach mit einer Computer- oder Handykamera aufgenommen werden. Für die Auswahl kommt es nicht auf die Gestaltung des Videos, sondern auf die Inhalte an! Das Video wird nur intern für die Auswahl verwendet.

Alle Informationen zu Teilnahmemöglichkeiten und Bewerbung finden sich auch in der Ausschreibung. Bewerbungsschluss war am 6. Januar 2021.

Die Spring School ist ein Ergebnis der Ideen- und Handlungsschmieden zur zukunftsgerechten Landnutzung, die im März und Juli 2020 in Siggen stattfanden. Aus dem Kreis der Teilnehmenden bildete sich eine Steuerungsgruppe, welche die Stiftung bei der Planung der Spring School unterstützt.

Covid-19: Derzeit planen wir mit einer Veranstaltung vor Ort, natürlich unter Einhaltung der geltenden Vorsichtsmaßnahmen und auf Grundlage unseres bewährten Hygienekonzepts. Sollten Formatänderungen notwendig sein, werden Teilnehmende frühzeitig und transparent informiert.

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