Siggener Übersetzerresidenzen: Russland

Ekaterina Aralova wird vom 4. Juni bis 6. Juli das Buch „Ein Sommer in Sommerby“ von der deutschen renommierten Kinderbuchautorin Kirsten Boie ins Russische übersetzen. Die aus Moskau kommende Literaturübersetzerin Ekaterina Aralova erhält für den Sommer 2019 ein Arbeitsstipendium von der Toepfer Stiftung und dem Goethe-Institut im Rahmen des Projektes „Siggener Übersetzerresidenzen“. Ein Anliegen von ihr ist es, deutsche Literatur in Russland bekannter zu machen. Ihre Zusammenarbeit mit dem russischen Verlag Eksmo sieht sie dafür als gute Chance, für die sie ihr Bestmöglichstes beisteuern möchte. Hier weiterlesen.

#2 KRASSimilation: Next Culture Symposium auf Kampnagel

Hat Assimilation mit Identitätsverlust zu tun, oder ist die Aneignung eine Praktik des Verstehens und Begegnens? Um diese und weitere Fragen drehte sich das NEXT CULTURE-Symposium, welches am 5. April auf Kampnagel stattfand. NEXT CULTURE ist ein interaktives Netzwerkformat, welches Positionen künstlerischer und gesellschaftlicher Assimilationsfelder in Schulen thematisiert. Neben sieben unterschiedlichen Workshops für die Teilnehmer, gab es zahlreiche Vorträge. Als Hamburger Stiftung, die sich unter anderem für kulturelle Bildung an Hamburger Schulen engagiert, war hierbei auch die Toepfer Stiftung vertreten. Weitere Infos: hier.

Übersetzerresidenzen 2019

Für 2019 erhalten die zwei Übersetzerinnen Ekaterina Aralova und Kristina Sprindžiûnaitë jeweils ein Stipendium für einen Aufenthalt auf Gut Siggen der Toepfer Stiftung. Ekaterina Aralova wird von Kirsten Boie « Ein Sommer in Sommerby » ins Russische übersetzen. « Archipel«  von Inger-Maria Mahlke wird von Kristina Sprindžiûnaitë ins Litauische übersetzt werden. Jährlich bieten das Goethe-Institut und die Toepfer Stiftung gemeinsam Arbeitsstipendien für Übersetzer und Übersetzerinnen aus der ganzen Welt an. 4 bis 8 Wochen im Sommer arbeiten diese Stipendiaten und Stipendiatinnen auf dem Gut Siggen in ruhiger Atmosphäre an der Übersetzung eines Werkes der deutschsprachigen Literatur.

Pizza aus der Heide: Stipendien bringen Schüler in die Natur

Bis zu neun Schulklassen erhalten für das Schuljahr 2019/20 ein Stipendium für einen Aufenthalt auf dem „Schulbauernhof Wilsede“. Die Kinder und Jugendlichen aus urbaner Umgebung Hamburgs lernen durch das Naturschutzbildungsprojekt in Wilsede achtsamer mit der Natur umzugehen. Jedes Jahr werden Schulklassen von Vertretern der Stiftung Naturschutz Lüneburger Heide (VNP), der Schulbehörde und der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. für ein Stipendium ausgewählt. Das Programm richtet sich an 3. bis 6. Schulklassen, die keine finanziellen Möglichkeiten für Klassenreisen haben und einen Großteil an Schülern mit Migrationshintergrund aufweisen. Weitere Infos finden Sie hier.

Ausstellung: Social Design im Museum für Kunst und Gewerbe

Im MKG Hamburg wurde am 28. März die Ausstellung « Social Design » eröffnet, die Lösungsansätze, bereits erfolgreich laufende Projekte und Gestaltungsprozesse aus dem Feld des Social Design vorstellt. Als Institution, die in ihren Ausstellungen regelmäßig Gestaltungsfragen verhandelt, wird das MKG auch erstmals die Rolle des zivilgesellschaftlichen Akteurs einnehmen und selbst Impulse setzen. So hat das Museum mit einer Förderung der Toepfer Stiftung das temporäre Nachbarschaftsprojekt ARGE unmittelbare Nachbarschaft initiiert, deren laufender Prozess in der Ausstellung abgebildet wird. Die Ausstellung läuft bis zum 27. Oktober. Infos: Social Design MKG