Andri Snær Magnason 

Der isländische Autor Andri Snær Magnason wurde 1973 in Reykjavik geboren. Sein Roman „Dreamland“, der in seiner Heimat Rekordverkaufszahlen erreichte, machte Magnason international bekannt.„Dreamland“ ist eine Polemik über die Selbsttäuschung einer Nation: Lange bevor die Finanzkrise Island an den Rand der Zahlungsunfähigkeit brachte, warnte Andri Snær Magnason vor der ungezügelten Variante des Turbo-Kapitalismus und wandte sich gegen den Ausverkauf der Natur Islands an international agierende Aluminiumkonzerne. Mit „Dreamland“ wurde Magnason zum ‚Al Gore Islands’ und setzte sich an die Spitze einer kraftvollen aber unideologischen Umweltbewegung. 

„Andri Magnason hat das kontemplative Verhältnis, in dem Dichter seit Jahrhunderten zur Natur stehen, umgedreht und aus dem Besingen und Verinnerlichen der Natur eine aktive, kämpferische Haltung gewonnen. Poesie und planetarisches Engagement, ästhetisches Empfinden und ziviler Widerstand schließen sich bei ihm nicht aus, sondern bedingen einander“ heißt es in der Begründung des KAIROS- Preiskuratoriums.

Die Preisverleihung fand am 28. Februar 2010 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg statt. Das Rahmenprogramm gestalteten die isländische Sängerin Emiliana Torrini und andere Musiker aus der Heimat des Preisträgers. 

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