Ariuntsetseg Ganbold erhält ein Arbeitsstipendium in Siggen

 Ariuntsetseg Ganbold wurde 1976 in Baruun-Urt (Mongolei) geboren. Von 1994 bis 2000 studierte sie Germanistik an der Nationaluniversität der Mongolei und schloss ihr Studium mit dem Bachelor in Methodik und Didaktik des Deutschunterrichts und dem Master in Kontrastiver Linguistik ab. Von 1999 bis 2005 arbeitete sie als Dozentin für Deutsch an der Nationaluniversität der Mongolei. Von 2005 bis 2012 studierte sie an der Universität Kassel Deutsch als Fremdsprache und arbeitete als Lehrkraft für Deutsch am Institut für Sprachen in Kassel.

Seit ihrer Rückkehr in die Mongolei im Jahre 2012 arbeitet Ariuntsetseg Ganbold im Monsudar-Verlag als Chefredakteurin. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in den Bereichen Pädagogik, Psychologie und Linguistik. Darüber hinaus machen in den letzten Jahren literarische Übersetzungen und Übersetzungsredaktionen einen immer wichtigeren Teil ihrer Arbeit aus.

Parallel dazu promoviert sie seit September 2017 im Fach Bildungswissenschaft an der Pädagogischen Universität der Mongolei.

Ariuntsetseg Ganbold übersetzt zurzeit das Buch Die Welt im Rücken von Thomas Melle, das vom Autor selbst als einen „gescheiterten Bildungsroman“ bezeichnet wird. Vom 11. Juni bis zum 27. Juli 2018 wird sie in Siggen zu Gast in der Übersetzerresidenz sein.

“… denn gerade die Arbeit eines Tauchers verlangt viel

und macht einen Mann fertig…”

Die Toepfer Stiftung, das Museum für Hamburgische Geschichte und die Siegfried Lenz Stiftung laden in diesem Frühjahr zu der zweiten Veranstaltung zum Thema “Siegfried Lenz und Hamburg” ein. Die Veranstaltung findet am 18. April 2018 um 19:00 Uhr im Museum für Hamburgische Geschichte statt. In deren Mittelpunkt steht der 1957 veröffentlichte Roman “Der Mann im Strom“. Es diskutieren Ulrich Wickert, Günter Berg, Dr. Maren Ermisch und Stefan Frey.

Details erhalten Sie in der Einladung. Die Anmeldung läuft bis zum 10. April.

Stipendien ade!

Am 23. und 24. November 2017 fand das letzte Stipendiatentreffen der Hanseatic Scholars, der Concerto-Musikstipendiaten und der Europa-Stipendiaten in der Villa Rissen statt.