Was macht eigentlich…?

Lea Tezcan-Götz, Foto: Andreas Amann

Dr. Lea Tezcan-Götz, Mitglied des Stiftungsrates der Toepfer Stiftung

Seit beinahe drei Jahren unterstütze ich die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. als beratende Stiftungsrätin. Vor allem mit meiner Erfahrung in der EU-Öffentlichkeitsarbeit und im Bereich der Integrationspolitik kann ich zu der Arbeit der Stiftung beitragen. Impulse und Inspiration für die Mitwirkung finde ich auch durch zwei weitere Engagements: in den letzten vier Jahren (bis Januar 2020) war ich Vorsitzende des Tönissteiner Kreis e. V., einem überparteilichen und interdisziplinären Netzwerk auslandserfahrener Führungskräfte. 1958 als ein „Gesprächs­kreis für Wissenschaft und Wirtschaft“ entstanden versteht er sich als Dialog- und Projektforum für gesellschaftsrelevante Themen. Er greift Impulse aus der internationalen öffentlichen Diskussion auf, um die Innovationsfähigkeit und Weltoffenheit in Deutschland zu stärken. Die diesjährigen Jahresgespräche, die jährliche große Konferenz des Kreises, widmeten sich z. B. unter dem Titel „Werte. Wahrheit. Wettbewerb.“ der zunehmenden Polarisierung in den internationalen Beziehungen, den unterschiedlichen Auffassungen über Wahrheit und Meinung dabei und der damit einhergehenden Prüfung der Standhaftigkeit unserer Werte.

Außerdem unterstütze ich aktiv den Hamburger Verein Schotstek als Mentorin. Dort erkenne ich immer wieder wie vielfältig und innovativ die Hamburgerinnen und Hamburger sind und wie sehr es in der Tat nicht (nur) darauf ankommt, woher wir kommen sondern, wo wir sind und wo wir hingehen wollen. Die Motivation und Begeisterung für diese freiwillige Arbeiten schöpfe ich aus dem persönlichen Bedürfnis, einen Beitrag zu einer menschlicheren und gerechteren Gesellschaft zu leisten, ausgrenzende, vermeintlich kulturelle Unterschiede zu überbrücken und eine gemeinsame Zukunft zu gestalten als über Bedrohungen und Herausforderungen zu klagen.